Der Bundesrat hat am 27. Mai 2026 beschlossen, die maximale Bezugsdauer für Kurzarbeitsentschädigung (KAE) zu verlängern. Diese bleibt bis zum 31. Januar 2027 bei 24 Monaten statt 12 Monaten. Mit dieser Massnahme sollen Unternehmen unterstützt werden, die mit einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld konfrontiert sind, und Arbeitsplätze in besonders betroffenen Branchen erhalten werden.
Der Arbeitgeberverband der Schweizerischen Uhrenindustrie (CP) begrüsst diesen Entscheid, der ein aktuelles Anliegen der Uhren- und Mikrotechnikbranche aufgreift. Bereits im März hatte sie diese Verlängerung im Rahmen eines gemeinsamen Vorgehens mit der Gewerkschaft Unia beim Bundesrat Guy Parmelin beantragt. Dieses Gesuch machte die Herausforderungen deutlich, mit denen ein Teil der Unternehmen der Branche in einem komplexen wirtschaftlichen und geopolitischen Umfeld konfrontiert ist – verstärkt durch den anhaltend starken Franken.
In diesem Zusammenhang bleibt die Kurzarbeitsentschädigung ein temporäres, aber wesentliches Instrument. Sie ermöglicht es Unternehmen, auf Auftragsrückgänge zu reagieren und gleichzeitig ihre Erholungsfähigkeit sowie die spezialisierten Kompetenzen und das Know-how zu bewahren, die die Stärke der Branche ausmachen.
Dieser Entscheid bietet den betroffenen Unternehmen eine willkommene Planungssicherheit. Er trägt dazu bei, Arbeitsplätze zu sichern, Kompetenzen zu erhalten und die industrielle Leistungsfähigkeit eines für die Schweizer Wirtschaft zentralen Sektors zu stützen.
Übersetzungen mit ChatGPT erstellt