Capa’Cité 2026: Positive Bilanz für die Berufe der Uhrenbranche

Mit mehr als 5'200 Besuchen am Stand, über 800 gefertigten Armbändern sowie mehr als 110 Einsätzen von Lernenden und Berufsbildnerinnen und Berufsbildnern zieht metiers-horlogerie.ch eine sehr positive Bilanz seiner Teilnahme an der 10. Ausgabe der Capa’Cité. Die erstmals in Cernier durchgeführte Veranstaltung bestätigte das Interesse von Jugendlichen und ihren Familien an den Berufen der Uhrenindustrie, der Mikrotechnik und der Veredelung.

Die 10. Ausgabe der Capa’Cité ist in Evologia in Cernier nach sechs Tagen zu Ende gegangen, die der Entdeckung von Berufen und Ausbildungen gewidmet waren. Während der gesamten Veranstaltung bot metiers-horlogerie.ch einen praxisnahen Einblick in die Berufe der Branche. Die Besucherinnen und Besucher konnten dabei Werkzeuge selbst in die Hand nehmen, verschiedene Arbeitsschritte ausführen und sich direkt mit Lernenden und Berufsbildnerinnen und Berufsbildnern austauschen.

Mehr als 5'000 Besuche am Stand

Während der sechs Veranstaltungstage wurden am Stand von metiers-horlogerie.ch insgesamt 5'256 Besuche verzeichnet. Besonders viele Besucherinnen und Besucher kamen am Samstag sowie am Mittwochnachmittag.

Anlässlich der 10. Ausgabe der Capa’Cité nahmen sämtliche Klassen der 10. und 11. Harmos der Region an der Veranstaltung teil. So konnten zahlreiche Schülerinnen und Schüler die Ausbildungsmöglichkeiten der Branche kennenlernen und Berufe entdecken, die ihnen teilweise noch unbekannt waren.

Auch bei den Eltern stiess das Angebot auf grosses Interesse. Viele nutzten ihren Besuch, um sich über Ausbildungen, berufliche Möglichkeiten und Perspektiven in der Uhrenindustrie, der Mikrotechnik und der Veredelung zu informieren.

Ein Parcours, der das Zusammenspiel der Berufe vermittelt

Am Stand von metiers-horlogerie.ch konnten die Besucherinnen und Besucher einem Rundgang im Uhrzeigersinn folgen und dabei nacheinander die verschiedenen Bereiche der Branche entdecken. An jeder Station lernten sie einen Beruf kennen, führten einen Arbeitsschritt aus und ergänzten ihr Armband um ein weiteres Element.

Über die sechs Tage hinweg wurden so mehr als 800 Armbänder gefertigt. Neben der praktischen Tätigkeit machte der Parcours vor allem das Zusammenspiel der verschiedenen Berufe und ihre Zusammenarbeit im Produktionsprozess einer Uhr sichtbar.

Jede Station stellte ein spezifisches Fachwissen in den Mittelpunkt und zeigte, wie die vorgelagerte Arbeit den nächsten Arbeitsschritt ermöglicht. Von der Mikrotechnik über die Uhrmacherei bis hin zur Veredelung konnten die Besucherinnen und Besucher so nachvollziehen, dass an der Herstellung einer Uhr zahlreiche Berufe koordiniert zusammenarbeiten.

Engagierter Berufsnachwuchs

Während der sechs Tage waren mehr als 110 Lernende sowie Berufsbildnerinnen und Berufsbildner am Stand im Einsatz. Ihr Engagement trug wesentlich dazu bei, die verschiedenen Bereiche mit Leben zu füllen und die zahlreichen Fragen des Publikums zu beantworten.

Die Begegnungen boten den Jugendlichen die Möglichkeit, sich mit Lernenden über ihren Alltag und ihren Ausbildungsweg auszutauschen. Gleichzeitig konnten die Berufsbildnerinnen und Berufsbildner konkrete Informationen zu den verschiedenen Ausbildungen und deren Anforderungen vermitteln.

Die Zahlen geben zwar einen Eindruck von der Besucherzahl am Stand, können aber die Vielfalt und den Wert dieser Begegnungen nicht vollständig wiedergeben. Fragen zu den Berufen, Tipps zur Berufsorientierung, Gespräche über eine Ausbildung oder persönliche Erfahrungsberichte: Die Kontakte während der gesamten Veranstaltung waren zahlreich und vielfältig.

Eine neue Ausgabe im Herzen des Kantons

Für ihre 10. Ausgabe wechselte die Capa’Cité ihren Veranstaltungsort und fand erstmals in Evologia in Cernier statt. Der neue Standort im Herzen des Kantons Neuenburg brachte die Jugendlichen der Region an einer Veranstaltung zusammen, die der Entdeckung von Berufen und Ausbildungen gewidmet war.

Für die Uhren- und Mikrotechnikbranche war diese Präsenz von besonderer Bedeutung. Als wichtiger Wirtschaftszweig des Kantons bietet sie eine breite Palette an Ausbildungen in Berufen, die Fachwissen, Präzision, technisches Können und Innovation miteinander verbinden.

Die Möglichkeit, diese Berufe anhand konkreter Erfahrungen und im direkten Austausch mit dem Berufsnachwuchs kennenzulernen, bietet Jugendlichen eine besonders wertvolle Gelegenheit, sich ein Bild von ihrer beruflichen Zukunft zu machen.

Ein gemeinsamer Erfolg

Nach dieser 10. Ausgabe zieht die CP insgesamt eine erfreuliche Bilanz der Teilnahme von metiers-horlogerie.ch an der Capa’Cité.

Sie bedankt sich herzlich bei allen Personen und Organisationen, die direkt oder indirekt zur Umsetzung und Betreuung des Standes beigetragen haben: Lernende, Berufsbildnerinnen und Berufsbildner, Mitglieder der Organisationsgruppe, Lehrbetriebe, technische Partner sowie alle weiteren Personen, die zum Erfolg dieser Ausgabe beigetragen haben.

Dieser gemeinsame Erfolg bestätigt die Bedeutung davon, Berufe praxisnah erlebbar zu machen und den Austausch zwischen Jugendlichen, Berufsleuten und der Berufsbildung zu fördern.

Schulen und Lehrbetriebe, die an der Organisation beteiligt waren

  • ASGMM
  • Manufacture d’Horlogerie Audemars Piguet SA
  • Bulgari Horlogerie SA
  • CAAJ
  • Calame et Cie SA
  • Manufacture Cartier Horlogerie Branch of Richemont International SA
  • Ceff Industrie
  • Chopard Manufacture SA
  • CNIP
  • CPNE-AA
  • CPNE-TI
  • Espace Formation Emploi Jura
  • Louis Lang SA
  • MOM Le Prélet SA
  • Montremo SA
  • Orolux SA
  • Rubattel & Weyermann SA
  • Jean Singer & Cie SA
  • Manufacture Officine Panerai
  • Sowind Group
  • Swatch Group - ETA SA
  • TAG Heuer, Branch of LVMH Swiss Manufactures SA
  • Manufacture Horlogère ValFleurier, Branch of Richemont International SA
  • Vaucher Manufacture Fleurier SA

Technische Partner

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