Zum dritten Mal in Folge nahm metiers-horlogerie.ch am Uhrmacherdorf im Rahmen von Watches and Wonders Geneva, In The City, teil. Dieser am Pont de la Machine eingerichtete, öffentlich zugängliche Raum stiess erneut auf grossen Erfolg, indem er eine konkrete Immersion in die Welt der Uhrmacherei, der Mikrotechnik und der Finissage bot.
Während fünf Tagen folgten sich Besucher, Familien, Neugierige und Enthusiasten, um Gesten eines aussergewöhnlichen Know-hows zu entdecken, zu beobachten und selbst auszuprobieren. Diese Präsenz im Stadtzentrum bestätigt die Relevanz, direkt auf das Publikum zuzugehen – in einem zugänglichen Rahmen, der den Austausch fördert.
Eine Immersion, die die Realität der Berufe sichtbar macht
Im Verlauf der Demonstrationen teilten die Lernenden, begleitet von ihren Ausbildnerinnen und Ausbildnern, ihren Berufsalltag mit Präzision und Leidenschaft. Von Workshop zu Workshop – von der Uhrmacherei über die Finissage bis hin zur Mikrotechnik – konnten die Besucher die Komplexität der Arbeitsschritte sowie die extreme Präzision, die in jeder Phase der Uhrenherstellung erforderlich ist, konkret nachvollziehen.
Diese Nähe zu den beruflichen Handgriffen führt zu unmittelbaren Aha-Erlebnissen, wie das Beispiel von Milena (12), die mit ihrer Familie vor Ort war, zeigt:
«Ich hätte nicht gedacht, dass eine Uhr aus so vielen Teilen besteht. Es hat mir sehr gefallen, mich an die Werkbank zu setzen und selbst einige Elemente zusammenzubauen!»
Eine aufschlussreiche Reaktion, die eine der zentralen Zielsetzungen dieser Initiative unterstreicht: das Unsichtbare sichtbar zu machen und den technischen sowie menschlichen Reichtum der Branche hervorzuheben.
Ein Auslöser für Berufungen
Das Uhrmacherdorf etabliert sich zunehmend als echter Orientierungsraum, in dem der Austausch mit Lernenden und Fachleuten konkrete Zukunftsperspektiven entstehen lässt.
Roméo (22), derzeit am Ende seiner Ausbildung an einer Handelsschule, berichtet:
«Ich ziehe eine berufliche Neuorientierung als Termineur im Bereich Uhrengehäuse in Betracht.»
Nach einem ersten Praktikum in diesem Bereich erklärt er, dass ihn insbesondere die Präzision der Arbeitsschritte und die greifbare Dimension der Tätigkeit überzeugt haben.
Auch bei den Jüngeren entwickeln sich neue Perspektiven. Nach ihrem Besuch erklärte Milenas Mutter, dass eine Ausbildung in der Uhrmacherei nun durchaus den Interessen ihrer Tochter entsprechen könnte. Ein starkes Signal, das die direkte Wirkung solcher Begegnungen auf die Berufswahl verdeutlicht.
Eine langfristig angelegte Präsenz
Jahr für Jahr etabliert sich die Teilnahme von metiers-horlogerie.ch am Uhrmacherdorf als wichtiger Hebel zur Förderung der Berufe und der Uhrenindustrie beim breiten Publikum.
In Kontinuität zu den vorherigen Ausgaben bestätigt die Veranstaltung das Interesse an Uhrmacherberufen und unterstreicht die Bedeutung, Brücken zwischen Jugendlichen, ihren Familien und den Akteuren der Berufsbildung zu schlagen.
Im Herzen von Genf, im Rahmen eines bedeutenden internationalen Treffens der Uhrenbranche, bekräftigt die Berufsbildung ihren Willen, Wissen weiterzugeben, zu erklären und Berufungen zu wecken. In diesem besonderen Kontext trägt dieser Ansatz dazu bei, das Interesse an der nächsten Generation zu stärken – eine zentrale Voraussetzung für die nachhaltige Ausstrahlung des Schweizer Uhrmacher-Know-hows.
Übersetzung erstellt von ChatGPT.




























